Stell Dir eine Übung vor: Du näherst Dich einem Pferd, und es wendet den Kopf ab. Du könntest schneller werden und versuchen, seine Aufmerksamkeit zurückzugewinnen. Du könntest aber auch innehalten und fragen: Was habe ich gerade wahrgenommen? Welche Geschichte erzähle ich mir dazu? Was brauche ich, um ruhig weiterzuschauen?
Vielleicht entsteht daraus eine Frage, die weit über die Begegnung hinausgeht: Wie schnell nehme ich Distanz persönlich? Das ist keine Diagnose und keine Antwort, die das Pferd gibt. Es ist eine Einladung, Deine eigene Reaktion kennenzulernen.